Die Arbeit und ihre Rollenumkehr

Die Arbeit und ihre Rollenumkehr

Freizeit- und Arbeitsforscher Peter Zellmann erklärt, wieso der Begriff „Work-Life-Balance“ falsch verwendet wird, wie Polarisierung der Gesellschaft schadet und was Arbeitgeber zu lernen haben.

Die „Vier-Tage-Woche“ polarisiert. Work-Life-Balance polarisiert. Remote-Work polarisiert. Der Fachkräftemangel schockiert. Und polarisiert. Nicht nur die Welt ist im Wandel, sondern die Arbeit selbst durchläuft starke Veränderungen und sucht eine stabile neue Normalität.

Die Arbeit und ihre Rollenumkehr

Peter Zellmann ist Autor, Arbeits- und Freizeitforscher. In seinen Augen erleben wir aktuell grundlegende Veränderungen in vielen Bereichen.

„Die wichtigste Erkenntnis ist, dass sich die Rolle von Arbeitgeber und Arbeitnehmer umgedreht hat“, sagt er. „Heute müssen sich häufig Dienstgeber bei Mitarbeitern bewerben. Früher war das umgekehrt. Dies gilt vor allem im Dienstleistungsbereich, in Hotellerie und Gastronomie.“ (mehr …)

Dürfen wir weiter wachsen?

Bericht des Club of Rome:

Dürfen wir weiter wachsen?

Vor 50 Jahren wies der Club of Rome der Wirtschaft einen neuen Weg. Sie kann ihn immer noch nehmen

Man kann Die Grenzen des Wachstums heute auf zwei Arten lesen. Als Ausdruck menschlicher Weisheit und als Erinnerung an unsere Dummheit. Der ursprüngliche Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit wurde vor 50 Jahren präsentiert, seine Autoren waren erstaunlich weit und weise. Was die Welt mit den Erkenntnissen anfing, war es nicht. Mithilfe damaliger Großcomputer, deren Leistung heute ein kleiner Laptop aufbringt, berechneten die Wissenschaftler, wann und wo die Welt und ihre Wirtschaft an die planetaren Grenzen stoßen würden – wenn sie so weitermachten wie zuvor. Wenn also die Industrialisierung sich dauerhaft so schnell ausdehnen würde wie damals, die Bevölkerung so wüchse, der Abbau der Rohstoffe und der Raubbau an Natur und Umwelt.

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Wandel gestalten. Perspektiven durch Nachhaltigkeit

Gerne teilen wir eine Einladung zu einer Veranstaltung mit Fred Luks: 

Wir freuen uns sehr, Sie hiermit zum Auftakt unserer neuen Veranstaltungsreihe „Wandel gestalten“ einzuladen. Am 14. März findet im Lesesaal des CityCampus der Fachhochschule Wiener Neustadt das erste Event dieser Reihe statt: Nachhaltig Wirtschaften. Ökonomische, soziale und ökologische Dimensionen des  Wandels.“

Nachhaltiges Wirtschaften ist in aller Munde – als Bekenntnis, aber immer mehr auch als gelebte Praxis. Vor diesem Hintergrund sollen an diesem Abend die verschiedenen Dimensionen der Transformation zur Nachhaltigkeit erörtert werden. 

Im Anschluss an die Keynote-Rede des Präsidenten des Fiskalrates, Christoph Badelt, diskutiert ein hochkarätiges Podium darüber, wie diese Transformation gelingen kann: Hildegard Aichberger, Vorständin der oekostrom AG; Monika Auer, Generalsekretärin der ÖGUT; Thomas Leoni, Fakultätsleiter Wirtschaft an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Moderiert wird die Veranstaltung von Fred Luks, Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeit der Fachhochschule Wiener Neustadt.

Aus unterschiedlichen Perspektiven wird bei dieser Veranstaltung beleuchtet, wo die wirtschaftlichen Chancen und Risiken liegen, wenn Ziele wie Klimaneutralität, Energiesicherheit und Lieferkettenverantwortung angestrebt werden.

Weitere Infos zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Einladung anbei und finden Sie auch auf unserer Website unter https://www.fhwn.ac.at/events/nachhaltig-wirtschaften.

Über Ihr Interesse und Ihre verbindliche Anmeldung unter www.fhwn.ac.at/nachhaltigwirtschaften würden wir uns sehr freuen.

Keine Gnadenfrist für das Klima

Bild: (C)ÖHV Klimpt

Keine Gnadenfrist für das Klima

Der Himmel blau, das Wasser klar und die Luft rein. Kein Kondensstreifen zog sich über den Himmel, kein Stau auf den Straßen. Mutter Erde ging es gut, und für viele Menschen war die Natur ein Rückzugsort, um sich von den Schwierigkeiten der Corona-Krise zu erholen. Heute, mehr als ein Jahr nach dem ersten Lockdown, scheint für viele die Bedeutung der Natur und eines gesunden Klimas schon wieder vergessen zu sein. Mittlerweile zählt nur, dass die Wirtschaft wieder voll auf Touren kommt. Gut so!

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„Die Zukunft von Uniqa ist grün, ohne Wenn und Aber“

Bild: (c)UNIQAkeinrath.com

„Die Zukunft von Uniqa ist grün, ohne Wenn und Aber“

Vorbemerkung: Das ist KEINE Werbeeinschaltung – wenngleich der vollständige Beitrag, der hier auszugsweise wiedergegeben wird, aus einer Medienkooperation von UNIQA und DIE PRESSE stammt. – Es geht um die grundsätzlichen Aussagen im Interview, die belegen, dass immer mehr Führungskräfte den Wandel nicht als Bedrohung, sondern als Chance begreifen. Das können wir auch: Den Wandel aktiv gestalten, so dass wir auch in Zukunft eine „positive Bilanz“ haben. Unternehmens-Bilanz, Lebens-Bilanz. – Ja, es wird immer deutlicher: Den Wandel verleugnen (und weiter wollen wie bisher), DAS gefährdet unsere Zukunft. Nicht der Wandel selbst…   (mehr …)

Die Welt hat sich gedreht!

KONZERNUMBAU:

Die Welt hat sich gedreht!

„Mich muss man nicht überzeugen, dass wir uns auf eine neue Ära nichtfossiler Energieträger vorbereiten müssen,“ sagt OMV-Generaldirektor Rainer Seele. Es ist der größte Transformationsprozess, den er für die OMV eingeläutet hat.

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„Recovery“ oder „Discovery“?

Geschichte wird gemacht!

„Recovery“​ oder „Discovery“​?

Das politische Management der Corona-Krise führt zu einem wirtschaftlichen Desaster von historischen Ausmaßen. Das ist vielleicht der Grund, warum derzeit historische Vergleiche die Runde machen, die nicht eben auf tiefer geschichtlicher Kenntnis fußen.

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Biologische Vielfalt ist gut fürs Geschäft

Biologische Vielfalt ist gut fürs Geschäft

Artenschutz nutzt nicht nur der Umwelt, sondern auch der Bilanz. Das beginnen Unternehmen aber erst langsam zu begreifen. Wie sehr sie von den kostenlosen Leistungen der Natur profitieren, zeigt eine Studie.

Arbeiter, die von Hand die Blüten von Apfelbäumen bestäuben, geben ein irritierendes Bild ab. Es macht deutlich, dass etwas ganz Entscheidendes fehlt: die Bestäuber, die einem massiven Einsatz von Pestiziden zum Opfer fielen. Vor ein paar Jahren gingen diese Aufnahmen aus einer Obstbauregion in China um die Welt. Ohne Bestäubung keine Ernte. Die Arbeit, die sonst kostenlos Abermillionen von Honigbienen und andere Insekten erledigten, oblag nun einer Vielzahl Menschen, die dafür entlohnt werden mussten. Ein anschauliches Beispiel dafür, welchen ökonomischen Schaden das Artensterben anrichten kann. (mehr …)

Veränderungsfähigkeit: Die Chance der Krise

Foto: adam121/stock.adobe.com

So sieht das die Wirtschaftskammer Tirol:

Veränderungsfähigkeit: Die Chance der Krise

Die Corona-Krise rüttelt Führungskräfte wach. Entscheidend ist, wie darauf reagiert und unter neuen Vorzeichen agiert wird. Zurück zum Alten geht nicht. Mario Buchinger und Verena Ringler unterstützen den Weg ins Neue. Auf unterschiedliche Weise. Mit starker Lösungskompetenz. Und Biss.

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