Mensch und Mitmensch

Nachhaltigkeit heißt für uns in erster Linie, dass unser Leben gelingt und dass unsere Beziehungen gelingen – im Privatleben ebenso wie im Berufsleben.  (mehr …)

Es geht nicht um die Grenzen des Wachstums.

50 Jahre CLUB OF ROME:

Es geht nicht um die Grenzen des Wachstums. Ging es nie.

Andreas Huber, Club of Rome Deutschland, zu den Hintergründen für die Gründung des Club of Rome und für den Bericht „Die Grenzen des Wachstums“.

Sein Beitrag liest sich wie ein Motivationsschreiben für die Gründung des Club of Rome Carnuntum, wenn er z.B. den Gründer des Club of Rome, Aurelio Peccei, zitiert:

„Man sucht den heilsamen Fortschritt vor allem außerhalb des Menschen und nicht in einer Besserung unserer eigenen Denk- und Verhaltensweisen. – Der moderne Mensch kann alles verändern, doch darüber vergisst er, sich selbst zu entwickeln.“

Abschließend schreibt Andreas Huber:

„Wir haben nicht nochmal 50 Jahre, um das, was alles schon gesagt und geschrieben wurde, endlich anzugehen. Für mich heißt das, Lern- Erlebnis- und

 Orientierungsräume zu schaffen, in denen wir unsere Haltungen und Denkweisen, unser Selbstverständnis, reflektieren können, uns gegenseitig in unserer Entwicklung inspirieren & begleiten und uns als moderne Menschen verstehen lernen. Es ist also völlig konsequent, wenn Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Co-Präsident des CLUB OF ROME, eine neue Aufklärung fordert: Wir sind dran!

 

Aurilio Peccei (1908-1984), Italienischer Industrieller und Gründer des Club of Rome (1968), Herausgeber des Berichts „Die Grenzen des Wachstums“ (1972)

Hier geht´s zum ganzen Beitrag:

https://www.andreas-huber.org/single-post/50-jahre-club-of-rome-warum-wurde-der-club-of-rome-gegruendet

 

 

 

 

 

 

„ENTWICKLUNG.persönlich“

Ein Club-Mitglied auf dem Weg zur Selbständigkeit:

„ENTWICKLUNG.persönlich“

Mag. Reinhard Ransböck eröffnet am 1. September 2022 seine Firma, mit der er unter anderem Orientierung und Hilfestellung für Menschen bei beruflichen und persönlichen Themen anbietet. Das Unternehmen fokussiert sich im Besonderen auf das Training von Führungskräften, wobei in allen Bereichen rationale Analyse – auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse – mit persönlich-intuitivem Zugang kombiniert werden. 

Der Zeitpunkt der Gründung ist nicht zufällig gewählt, wie Reinhard Ransböck – der sich eine einjährige unbezahlte Karenz als Direktor der IMS Lanzendorf nimmt – erklärt: „Gerade in Zeiten, die wir als instabil, ja wenn nicht sogar als bedrohlich empfinden, ist es wesentlich, die eigene Persönlichkeit gut zu kennen und dieses Potential bei Beruf und eigener Entwicklung auch auszuschöpfen. Dabei möchte ich die Menschen unterstützen.“ Bei seiner Arbeit wendet Ransböck verschiedene Techniken des Mentaltrainings bis hin zur Meditation (falls gewünscht) an. „Doch letztendlich steht bei meinen Angeboten immer die individuelle Persönlichkeit des Menschen im Mittelpunkt. Und der Schritt in die Selbstständigkeit ist auch für mich persönlich ein Motor in der eigenen Entwicklung.“ 

Weitere Informationen unter www.entwicklung-persoenlich.at.

10 Jahre „Marc Aurel 21“ – Der Film zum Schluß

10 Jahre „Marc Aurel 21“:

Der Film zum Schluss

Als Beitrag zur geistigen Regionalentwicklung im Römerland Carnuntum wurden im Anschluss an die erfolgreiche Landesausstellung 2011 Projekte im Sinne der „Selbstbetrachtungen“ des Römischen Philosophenkaisers Marc Aurel umgesetzt. Projektleiterin war Rosemarie Rupp, bis 2021 Mitarbeiterin im REV, Erwachsenenbildnerin und Dipl.-Lebens- und Sozialberaterin.

 

Der Film ist Schluss.Punkt nach 10 Jahren „Selbstbetrachtungen“ im REV Römerland Carnuntum…

Er Film enthält Gedanken von Menschen aus dem Römerland Carnuntum – Direktorin Sabine Puchinger, Winzer Manfred Edelmann, Amtsleiterin Ingrid Fink-Wolfram, Bürgermeister Felix Medwenitsch, Kulturmanager Wolfgang Tobisch – und dem Marc Aurel 21-Wegbegleiter Prof. Dr. Arnold Mettnitzer. Die Gespräche mit Römerland Carnuntum Obfrau Daniela Koller wurden in der Adventzeit 2021 aufgenommen. Veröffentlicht wurde der Film in der Osterzeit 2022.

…und gleichzeitig Start für ein neues Kapitel, das der Club of Rome Carnuntum aufschlägt:

Wir sagen JA zum KLIMAWANDEL:

https://www.clubofrome-carnuntum.at/seminare-und-talk-im-club/#JAzugrenzenlosemWachstumundKlimawandel

 

Krieg, Keynes und unsere (Enkel-)Kinder

Dr. Fred Luks:

Krieg, Keynes und unsere (Enkel-)Kinder

Es gibt in diesen Tagen sicher ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, was das Wort „Zeitenwende“ wohl konkret bedeutet. Aber dass der Begriff angemessen ist, scheint klar. Und wohl auch, dass er für mehr steht als für Rüstungsbudgets und Versorgungsengpässe. Die Sache ist viel grundsätzlicher. Unsere Lebensweise ist in Frage gestellt.

Nun – das ist schon seit längerer Zeit der Fall. Zumal für Leute, die sich mit Nachhaltigkeit, Klimaerhitzung und Transformationsfragen befassen, steht schon seit Jahren fest: Die „imperiale Lebensweise“ (Ulrich Brand / Markus Wissen) ist weder ethisch noch sozial noch ökologisch zukunftsfähig. Vielen dämmert angesichts des Krieges und seiner Folgen, dass wir auch in ökonomischer Hinsicht nicht-nachhaltig produzieren, konsumieren, leben…

Diese Frag-Würdigkeit unserer Art zu leben gilt eben nicht nur langfristig, sondern hier und heute. Und ganz sicher ist, dass Hinterfragen, Überdenken und Verändern keine Zukunftsthemen sind, sondern Gegenwartsaufgaben. Und das ist kompliziert. Wie kompliziert, zeigt die aktuelle Debatte um die Wirksamkeit und die Wirkungen eines Verzichts auf fossile Energieträger aus Russland. Die Wirtschaftswissenschaft streitet sich darüber. Bundeskanzler Scholz macht Äußerungen, die eine bedrückende Geringschätzung wissenschaftlicher Expertise erkennen lassen, und ausgerechnet ein grüner Wirtschaftsminister warnt vor den Folgen eines Energieboykotts für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

Es wäre falsch, angesichts der durch den schrecklichen Krieg ausgelösten kurzfristigen Notwendigkeiten langfristige Ziele wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz aus dem Blick zu verlieren. Bekanntlich wird diskutiert, dass ein rascher Verzicht auf fossile Energieträger aus Russland kurzfristig sehr (sehr!) teuer sein würde – aber auf lange Sicht trotzdem notwendig sein könnte. Das Spannungsfeld zwischen kurzfristigen Nachteilen und langfristigen Vorteilen kennt man aus der Klimapolitik: Es gilt in Fachkreisen als unstrittig, dass der Klimawandel umso teurer wird, je länger mit wirksamen Maßnahmen gewartet wird. Verzögerter Klimaschutz heißt: unnötig teurer Klimaschutz.

John Maynard Keynes, einer der größten Ökonomen aller Zeiten, wird oft mit dem Satz zitiert: „Langfristig sind wir alle tot.“ Auch auf diesen Satz trifft Johannes Raus Bonmot zu, dass man nur Zitaten trauen soll, die man selbst aus dem Zusammenhang gerissen hat. Jedenfalls sollte man Keynes nicht in dem Sinne verstehen, dass die langfristige Zukunft irrelevant sei. Wenige Ökonomen haben derart lesenswerte Zukunftsvisionen formuliert wie Keynes mit seinem Aufsatz Economic Possibilities for our Grandchildren. Um diese Enkelkinder geht es bekanntlich auch bei den Diskussionen über Klima, Artenschutz und Zukunftsfähigkeit. Nachhaltigkeit kann man, wie ein kluger Mann einmal vorgeschlagen hat, mit „Enkeltauglichkeit“ übersetzen.

An unsere Enkelinnen und Enkel sollte man auch denken, wenn es um die Debatte um den sofortigen Verzicht auf russische Energieträger geht. Gewiss: Man muss die womöglich höchst dramatischen makroökonomischen Folgen eines Boykotts von Gas, Öl und Kohle aus Russland bedenken. Wirkungslose Symbolpolitik, die dem Westen mehr schadet als Russland, wird niemand wollen. Es geht um Abwägung. Aber muss dabei nicht auch die Gefahr bedacht werden, dass hier eine Unterlassung begangen wird, die uns, unseren Kindern und unseren Enkelkindern große Schande bringen wird? Wenn die realistische Chance besteht, mit einem Energieboykott den Krieg zu verkürzen und den russischen Angriff auf die Ukraine zu beenden – welchen Stellenwert haben dann (kurzfristige) ökonomische Konsequenzen?

Mir wird schlecht bei dem Gedanken, dass wir zu wenig tun, weil uns „Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft“ (Wolodymyr Selenskyj) wichtiger ist als der Frieden. Wenn der Begriff „Zeitenwende“ nicht zum Schandmal der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsländer werden soll, muss uns die Verteidigung von Freiheit und Demokratie sehr (sehr!) viel wert sein. Das heißt auch: Es ist sicherzustellen, dass die sozialen und wirtschaftlichen Folgen eines Energieboykotts nicht ungebremst die Schwächsten treffen.

Fred Luks, 5. April 2022

https://fredluks.com/hier-und-heute/krieg-keynes-und-unsere-enkel-kinder/

 

#glaubanmorgen

WIR GRATULIEREN!

Unser Partner, der Energiepark Bruck an der Leitha, lädt ein:

Machen wir gemeinsam Zukunft!

Auch die ersten Banken erkennen, dass „Innovation“ heute in erster Linie „Gelebte Nachhaltigkeit“ heißt – wie die Erste Bank, die einlädt: „Entdecken Sie innovative Unternehmer:innen, die unsere Zukunft aktiv mitgestalten und lernen Sie deren #glaubandich-Momente kennen.“
Denn: „Zukunft passiert nicht, Zukunft wird gemacht!“
Dass das in unserer Region breit angekommen ist, zeigt, dass gleich 2 von 10 der für die Kampagne österreichweit ausgewählten nachhaltigen Unternehmen aus der Region Römerland-Carnuntum kommen: Der Energiepark Bruck/Leitha und Winzerin Dorli Muhr aus Prellenkirchen.

„Die Kampagne wird aktuell in TV, Print, Social Media und Co geteilt und wir finden, der mehrtätige Aufwand des „Making of…“ hat sich gelohnt“, meint Energiepark Geschäftsführerin und Club-Vorstandsmitglied DI Karin Mottl. Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=vA7Wtqv2feU.  

Bilder des Making of finden sich auf der Homepage des Energieparks unter https://energiepark.at/…/zukunft-passiert-nicht…/.

Hier geht´s zum Beitrag mit Dorli Muhr: https://www.youtube.com/watch?v=wWYMyU6kgJQ. Der Beitrag des Energieparks geht in den nächsten Tagen online.

Herzlichen Glückwunsch vom Club of Rome Carnuntum!

 

 

1900 Jahre Marc Aurel: „Sorge um sich“

1900 Jahre Marc Aurel:

„Sorge um sich“

2021 hat auch an Marc Aurel erinnert. Der vor 1.900 Jahren geborene römische Kaiser verkörperte das Ideal eines philosophierenden Herrschers, der für Selbstdisziplin, Toleranz und Gelassenheit eintritt. Sein Prinzip der „Sorge um sich“ ist nach wie vor aktuell – an ihm hat etwa der Philosoph Michel Foucault angeknüpft.

Die philosophische Gestaltung des menschlichen Lebens war für Marc Aurel ein wesentliches Anliegen. Die Selbstformung der menschlichen Existenz – „die Sorge um sich“, die als stetiger Prozess erfolgte, sollte zu einem tugendhaften Leben führen. Er verstand Philosophie nicht als metaphysische Spekulation über das Wesen des Seins oder als Erkundungen im Bereich der Dialektik oder Logik, sondern als Handlungsanleitung. (mehr …)

Chefs wissen nicht, was die Generationen Y und Z brauchen

Chefs wissen nicht, was die Generationen Y und Z brauchen:

Was beiden Seiten hilft

Die Generationen Y und Z sind ein immer größerer Teil der Arbeitswelt – und sie fordern von Führungskräften mehr Empathie. Das belegt eine Studie von LinkedIn.

Gerade Berufseinsteiger und junge Arbeitskräfte erwarten Aufgaben mit Sinn, Work-Life-Balance und Führungskräfte mit Empathie.

Führungskräfte wissen aber oft nicht, wie sie Jüngere für sich gewinnen und halten können, belegen Studien. Neue Formen der Kooperation sind gefragt.

Bild: Getty Images

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Glücklich werden mit weniger – geht das überhaupt?

Luxus-Entschlackung. Über die Entkoppelung des guten Lebens von materiellem Reichtum. Weniger Konsum, dabei mehr Zufriedenheit und Lebensqualität? Damit beschäftigen sich immer mehr Autoren und Denker. Aber geht das wirklich?

Die Pandemie hat vielen Menschen die Gelegenheit gegeben, eine Nachdenkpause einzulegen, nach innen zu gehen, die eigenen Lebensziele und Grundbedürfnisse zu reflektieren.

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„Recovery“ oder „Discovery“?

Geschichte wird gemacht!

„Recovery“​ oder „Discovery“​?

Das politische Management der Corona-Krise führt zu einem wirtschaftlichen Desaster von historischen Ausmaßen. Das ist vielleicht der Grund, warum derzeit historische Vergleiche die Runde machen, die nicht eben auf tiefer geschichtlicher Kenntnis fußen.

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