Wachstum? Ja, bitte – aber 2.0!

7 Thesen zur Wachstums-Diskussion 40 Jahre nach den „Grenzen des Wachstums“Portrait Dr. Christian Berg

 

 

 

von Prof. Dr. Christian Berg – https://www.christianberg.net/

Mit seinem ersten Bericht über die „Grenzen des Wachstums“ stieß der CLUB OF ROME 1972 eine Debatte an, die heute aktueller ist denn je. Wir belasten das Ökosystem Erde erheblich stärker als dauerhaft möglich ist – mit dramatischen Folgen. Es gibt hierfür klare Signale der Natur und wissenschaftlich begründete Warnungen. Dennoch haben es die Industrienationen als die wesentlichen Verursacher bisher nicht geschafft, ihr Wirtschaftswachstum vom Naturverbrauch zu entkoppeln.

Wachstum wird vielfach immer noch als Selbstzweck angesehen und unkritisch mit Fortschritt und Lebensqualität identifiziert.

Wachstum soll den Menschen dienen. Es gibt große Wertschöpfungspotentiale durch Fortschritte im Umweltschutz, im Gesundheits- und im Bildungswesen, bei der Nutzung von Sonnen- und Windenergie, der Wasseraufbereitung, bei klimaschonenden Mobilitätssystemen, und nicht zuletzt schlicht beim Pflanzen von Bäumen, also kurz Wachstum 2.0. Dadurch verbessern wir zugleich die Lebensqualität vieler Menschen und schonen unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Diese Potentiale neuartigen Wachstums 2.0 gilt es zügig und umfassend zu entwickeln, und dabei sind alle gesellschaftlichen Akteure gefragt.

Die Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME möchte alle gesellschaftlichen Gruppen einladen, sich den folgenden Thesen anzuschließen und nach konkreten Umsetzungsmöglichkeiten zu suchen:

https://www.christianberg.net/wp-content/uploads/2017/10/DGCoR_Wachstum-2.0.pdf