Fragen der Zukunftsrat Mitglieder

Wieso braucht der Zukunftsrat Regeln?

Der Zukunftsrat ist eine neue Lern- und Forschungs-Einrichtung des Club of Rome Carnuntum im Römerland Carnuntum. Er arbeitet und wirkt gemeindeübergreifend.  Er setzt sich aus nominierten und zufällig ausgewählten Mitgliedern zusammen. Für die konzentrierte, 3jährige Arbeit an der Zukunft der Region braucht es Verbindlichkeit, Transparenz und klare Spielregeln. Da es unseres Wissens keine vergleichbare Organisation gibt, können die Spielregeln nicht von außen übernommen werden. Es passen auch keine Gemeinde- oder Vereins-Statuten. Daher hat der Zukunftsrat beim 1. Treffen seine eigenen Spielregeln selbst definiert. Diese werden beim 2. Treffen des Zukunftsrates vorgestellt.

 

Warum ein Forschungsprojekt?

Das Projekt ‚Römerland Carnuntum 2040. Selbstermächtigung, Selbstorganisation und regionale Transformation am Modell Club of Rome Carnuntum‘ ist ein 3jähriges Projekt. Es wird von der niederösterreichischen Forschungs-Abteilung finanziert. Als Forschungs-Projekt unterscheidet es sich wesentlich von klassischen Projekten der Regional-Entwicklung.

Das Forschungs-Projekt will
* neue Wege zu einem nachhaltigeren Umgang mit unserem Lebensraum aufzeigen
* zu mehr Lebensqualität führen
* und Pilotvorhaben testen.

Dem wissenschaftlichen Anspruch entsprechend muss das hier erarbeitete Transformationswissen über die regionalen Grenzen hinaus relevant sein. Es muss auch wissenschaftlichen Qualitätsstandards internationaler Publikationen standhalten.

Der Zukunftsrat beteiligt sich gemeinsam mit BOKU und TU an der Wissensproduktion. Die aktive Teilnahme an Fragebogen-Umfragen, Interviews und Reflexions-Gruppen ist eine wichtige Grundlage für die wissenschaftliche Reflexion.  Es ist auch wichtig für die Untersuchung des Lern- und Transformations-Prozesses. Und es ist Beleg für seinen allfälligen Modellcharakter. Davon kann sowohl die Region Römerland Carnuntum lernen wie auch andere Regionen.

 

Kontakt: zukunftsrat@roemerland-carnuntum.at 

gefördert durch die Wissenschaftsabteilung des Landes NÖ