Abenteuerurlaub für Manager

Abenteuerurlaub für Manager

Robert Rogner jun. vernetzt Unternehmer mit Schuhhersteller Heini Staudinger, Sonnentor-Chef Johannes Gutmann oder Schokoladen-Ikone Josef Zotter. Für das Römerland Carnuntum kreierte er, gemeinsam mit Marc Aurel 21 Projektleiterin Rosemarie Rupp, ein ganz besonderes Seminar für Übergabe & Übernahme in Zeiten des Wandels: „Das Rad dreht sich weiter“.

Im Wirtschaftsmagazin TREND gab Robert Rogner bereits 2013 dieses Interview, das Einblick in seine Angebote und seine Denkweisen gibt:

„Viele Managerinnen und Manager und viele Unternehmerinnen und Unternehmer wissen nicht, welche Beziehung sie zu sich selbst und zu ihrem Umfeld haben, für was sie stehen, was sie wollen“, meint Robert Rogner. Die Folge: Sie können nicht richtig kommunizieren. „Und sie haben keine Zeit, darüber nachzudenken, was sie ändern könnten“, so die Beobachtung des 43-Jährigen. Um dies und die Wirtschaft als Ganzes zu ändern, will der Manager gute Beispiele greifbarer und erlebbar machen.

Mit seiner neu gegründeten Gesellschaft für Beziehungsethik, die nicht gewinnorientiert arbeitet, soll Unternehmern die Chance gegeben werden, andere Wege kennenzulernen, die nicht der Norm entsprechen. Etwa den von Schuhfabrikanten Heini Staudinger, der die Finanzierung seines Geschäfts anders organisiert – und dafür Wickel mit der Finanzmarktaufsicht hatte. Oder den von Johannes Gutmann, Chef von Sonnentor, der mit seinen Kräutern viele Preise gewann und Wirtschaften nachhaltig sieht. Oder auch den Ansatz vom erfolgreichen steirischen Schokoladen-König Josef Zotter, der jedem seiner Fehler einen Grabstein widmet und so einen Friedhof der gescheiterten Ideen hat. Auch das Kloster Gut Aich ist mit von der Partie.

Geheimnisse offenlegen

„Ich sehe mich als Vernetzer“, sagt Rogner, der erzählt, dass die Vortragenden der „Gesellschaft für Beziehungsethik“ ihre Betriebe öffnen, ihre Geschäftsgeheimnisse weitergeben und jede Frage ehrlich beantworten. Sie sollen demonstrieren, was sich hinter Schlagwörtern wie Nachhaltigkeit wirklich verbirgt und wie sich daraus alltagstaugliche Prozesse ableiten lassen. Um keine Massenware zu liefern, ist die Teilnehmerzahl auf maximal zwölf Personen begrenzt. Firmen, die mit mindestens sechs Mitarbeitern teilnehmen, können Termine auch individuell vereinbaren.

„Es ist eine Art Abenteuerurlaub für Unternehmer“, sagt Rogner. Wobei das Abenteuer darin bestehe, sich auf neue Denkmodelle einzulassen und neue Antworten zu suchen. „Ich glaube nicht, dass es fertige Lösungskonzepte gibt, jeder muss das ideale für sein Umfeld selbst entwickeln.“

Rogner möchte mit seiner Seminarreihe helfen, den Managern „mehr Fokus, mehr Kraft, mehr Energie“ zu geben. „Ich bin finanziell unabhängig und möchte etwas zurückgeben können“, sagt der Sohn des Kärntner Baulöwen Robert Rogner. Die Tätigkeit für die Therme Bad Blumau hat der Junior für dieses Projekt beendet, seine Managementfunktion in der Rogner Holding zurückgelegt.

 

Veröffentlicht auf trend.at am 28. 10. 2013 von Miriam Koch und Silvia Jelincic: https://www.trend.at/service/gesundheit/abenteuerurlaub-manager-368567?fbclid=IwAR3_EzHFfRkl5Vi23b-eVBS2OXOJLA_CMfieskeCqGymI67Q-87cIB6D5pA

Israelreise 2019: Steh auf und geh!

Im Rahmen von Marc Aurel 21 findet im Herbst 2019 eine Spurensuche in Israel mit Prof. Dr. Arnold Mettnitzer statt: 

STEH AUF UND GEH!

20.09. – 27.09.2019 

Wir begeben uns zu den Heiligen Stätten am See Genezareth, dem Berg der Seligpreisungen und dem Ort der wunderbaren Brotvermehrung. Magdala, das Petrusfischessen, die Vorkommnisse in Kanaa und Nazareth berichten vom Leben Jesu. Besonders spannend ist die Fahrt durch das Jordantal und der Blick in das Wadi Kelt, auf das St. Georgskloster. Die Passion des Herrn, die Auferstehung und der Besuch im österreichischen Hospiz sind Höhepunkte der Stadt Jerusalem, ebenso der Emmaus Weg, etwa 80 Stadien von Jerusalem entfernt. Wir besuchen die internationale Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem. Schließlich führt unser Weg nach Palästina zur Geburtskirche in Bethlehem und auf die Hirtenfelder. Auch viele Spuren der Psychotherapie führen ins Heilige Land, so dass wir uns auf Spurensuche in unser Innerstes begeben können. Ein besonderer Schwerpunkt der Reise wird die Stellung der Frau – damals wie heute – sein.

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Selbstbetrachtungen

Selbstbetrachtungen einer Region: Die Marc Aurel Initiative im Römerland Carnuntum

Es sind viele Wurzeln, aus denen heraus der Club of Rome Carnuntum gewachsen ist: Hauptwurzel ist das LEADER-Projekt „Marc Aurel im Römerland Carnuntum“ mit seinen (Bildungs)Impulsen, in denen Marc Aurels „Selbstbetrachtungen“ in die heutige Zeit übersetzt wurden. Mit dieser Initiative soll die Gesundheit und Lebensqualität im Römerland Carnuntum erhalten und ausgebaut werden. Sich selbst bewusst betrachten, achtsam sein den eigenen Bedürfnissen gegenüber ist nach Marc Aurel die Voraussetzung dafür, dass unser Leben und unsere Beziehungen gelingen – im Privatleben ebenso wie im Beruf. Und ebenso braucht eine erfolgreiche Region gesundes regionales Bewusstsein.  Denn jede Entwicklung ist geprägt durch die persönliche Entwicklung der Menschen. Das ist der Kern von Marc Aurel im Römerland Carnuntum: Betrachte dich selbst! Selbst-Erfahrung, Selbst-Liebe, Selbst-Reflexion, Selbst-Bewusst-sein sind „heutige“ Ausdrücke dafür. Erkennst du dich selbst, kannst du deine Potenziale nutzen. Die Marc Aurel-Angebote zur Selbst-Betrachtung dienen als Orientierungshilfe am Weg zum Selbst. Sie bieten Inspiration, Impulse und Handwerkszeug.

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