Landluft

Anlässlich seines 20jährigen Bestehens öffnet LandLuft, der Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen für zwei Wochen temporär „Die LandLuft Universität“. In diesem Zeitraum wird an der TU Wien ein abwechslungsreiches Programm mit Vorlesungen, Workshops, Diskussionen, Ausstellungen, Filmen und abendlichen Festen geboten. Wir dürfen dabei das Projekt LENA vorstellen. 
Uni – Landluft

Römerland Carnuntum 2040

SELBSTERMÄCHTIGUNG, SELBSTORGANISATION UND REGIONALE TRANSFORMATIONEN IN DER MODELLREGION RÖMERLAND CARNUNTUM

In den kommenden 3 Jahren geht es um die Lebensqualität und um den Lebensraum in der Region Römerland Carnuntum im Jahr 2040. Was ist zu tun?

Die Region Römerland Carnuntum wird für Privatpersonen, Firmen und Organisationen aus dem In- und Ausland immer interessanter. Noch nie gab es für dieses kleinteilige und sensible Gebiet so viel Druck von außen, und noch nie war der Bedarf an Flächen so groß wie heute. Gleichzeitig soll die Lebensqualität der Menschen jetzt und in Zukunft erhalten bleiben und sogar noch steigen. Dafür müssen die unterschiedlichen Interessen aus den Bereichen Wirtschaft, Sozialwesen und Umwelt aufeinander abgestimmt werden – und das kann nur gelingen, wenn alle Gemeinden in der Region gemeinsam vorausschauend planen und handeln.

Für dieses Miteinander der Gemeinden sollen Modelle entwickelt werden. Die einzelnen Gemeinden sollen sich aber auch noch besser selbst organisieren können und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit stärken. Denn nur so kann eine verbindliche Zusammenarbeit funktionieren, die eine nachhaltige Sicherung der Lebensqualität zum Ziel hat.

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Israelreise 2019: Steh auf und geh!

Im Rahmen von Marc Aurel 21 findet im Herbst 2019 eine Spurensuche in Israel mit Prof. Dr. Arnold Mettnitzer statt: 

STEH AUF UND GEH!

20.09. – 27.09.2019 

Wir begeben uns zu den Heiligen Stätten am See Genezareth, dem Berg der Seligpreisungen und dem Ort der wunderbaren Brotvermehrung. Magdala, das Petrusfischessen, die Vorkommnisse in Kanaa und Nazareth berichten vom Leben Jesu. Besonders spannend ist die Fahrt durch das Jordantal und der Blick in das Wadi Kelt, auf das St. Georgskloster. Die Passion des Herrn, die Auferstehung und der Besuch im österreichischen Hospiz sind Höhepunkte der Stadt Jerusalem, ebenso der Emmaus Weg, etwa 80 Stadien von Jerusalem entfernt. Wir besuchen die internationale Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem. Schließlich führt unser Weg nach Palästina zur Geburtskirche in Bethlehem und auf die Hirtenfelder. Auch viele Spuren der Psychotherapie führen ins Heilige Land, so dass wir uns auf Spurensuche in unser Innerstes begeben können. Ein besonderer Schwerpunkt der Reise wird die Stellung der Frau – damals wie heute – sein.

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Rohrauer Gespräche

Mit den Rohrauer Gesprächen wollen wir Kunst, Kultur, Schönheit, Spiritualität und Genuss im Blick auf ein gutes, lebenswertes und gelungenes Leben erörtern.

Um die Lebensqualität, Klimakrise und globale Gerechtigkeit  geht es auch in den Plant-for-the-Planet Akademien, die wir gemeinsam mit Römerland-Carnuntum in unserer Region initiiert haben. Mehr dazu…

Ein weiterer Schritt zur Veränderung sind die Potenzialfördernden Schulen. Mehr dazu…

LENA- unseren LEbensraum gemeinsam NAchhaltig gestalten

Um die regionale Entwicklung zukunftsfähig gestalten und planen zu können, wollen wir erstmalig in der (nieder-)österreichischen Planungspraxis praxistaugliche Leitlinien zu den Handlungsfeldern regionale Baukultur, Flächensparen und aktive Bodenpolitik für die Region Römerland Carnuntum adaptieren und mit regionalen Stakeholdern im Rahmen der Club of Rome Carnuntum Bildungsformate formulieren. Mittels bewusstseinsbildenden Maßnahmen soll die örtliche und regionale Baukultur identifiziert und verständlich gemacht werden. Dies kann nur in Zusammenarbeit zwischen Planung, Praxis und Bevölkerung erfolgen.

Projekt LENA- unseren LEbensraum gemeinsam NAchhaltig gestalten
Der Regionalentwicklungsverein (REV) Römerland Carnuntum startet im Herbst in Kooperation mit uns, dem Club of Rome Carnuntum, und der TU Wien das Projekt LENA – Unseren LEbensraum gemeinsam NAchhaltig gestalten. Gemeinsam beschäftigen wir uns intensiv mit der Entwicklung eines zukunftsfähigen, regionsspezifischen und nachhaltigen Lebensraums. Im letzten Jahr erstellte der REV Römerland Carnuntum gemeinsam mit der TU Wien ein „Interkommunales Entwicklungskonzept für Gemeinden der Region Römerland Carnuntum“. Darauf aufbauend startet nun LENA. Wie unser Lebensraum gestaltet, bebaut und genutzt wird ist für die Lebensqualität der Menschen, die im Römerland Carnuntum leben, von entscheidender Bedeutung. 

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Zukunftsrat

Der Zukunftsrat im Römerland Carnuntum

Nachhaltig erfolgreiche Regionalentwicklung braucht alle AkteurInnen der Region. Daher werden Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit von Politik und Zivilgesellschaft neu gedacht:
Die Regionalentwicklung Römerland Carnuntum hat mit dem Club of Rome Carnuntum eine weltweit einzigartige Initiative gestartet: In Zeiten der tiefgreifenden Veränderung unserer Gesellschaft (Stichworte: Klimawandel, digitale Transformation, Auswirkungen der Globalisierung auf die Region, langfristige Sicherung unserer Lebensqualität) braucht es neue Formen der Zusammenarbeit und der Regionalentwicklung. Diese sollen mit dem Club of Rome Carnuntum entwickelt werden.

Dieser spannende Prozess der Erneuerung soll MIT DEN MENSCHEN in der Region erfolgen. Dafür wird mit dem Zukunftsrat eine völlig neue Form der Beteiligung und der Zusammenarbeit ins Leben gerufen.

Sowohl die 29 Mitgliedsgemeinden als auch der Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum entsenden Delegierte in den Zukunftsrat. Zusätzlich sollen in jeder Gemeinde Personen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und zur Mitarbeit eingeladen werden. Das Miteinander unterschiedlicher AkteurInnen bildet die Vielfalt von Erfahrungen, Bedürfnissen, Ideen  und Wissen in der Region ab und trägt dadurch entscheidend zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung bei. Mehr dazu

Interessantes…

…was wir gerne teilen.

Warum sich ein Besuch der Plant-for-the-Planet Akademie lohnt: Video

 

Utopie?!? Was wäre, wenn Klimaschutz ernst genommen wird? Text aus dem Kurier, basierend auf Interviews mit Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, dem Ökonomen Karl Steininger, der Wirtschaftsforscherin Angela Köppl und Autor Christof Drexel.

 

Vortrag von Prof. Weizsäcker, den er am 22. Oktober 2018 im Rahmen der Feier „50 Jahre Club of Rome“ in der Österreichischen Nationalbank gehalten hat. 

 

Werner Sobek – findet, dass Verantwortung für die nächste Generation eine Frage der guten Kinderstube ist und plant Aktivhäuser für die Zukunft. Ein äußerst spannender Beitrag!

 

„Ein Haus wie ein Baum – eine Stadt wie ein Wald“: Erwin Thoma im Gespräch mit Tree-tv 

 

Digitalisierung beginnt im Kopf – Beitrag

 

Als Europameister im Zersiedeln heizen wir den Klimawandel mit ganz speziellem Unfug an, meint Karl Gaulhofer im Standard

 

In ihrem Artikel „Das Neue wagen. Für die Welt, in der wir leben wollen“ plädiert Margret Rasfeld für eine Neuausrichtung der Bildung. (Quelle: HP Schule im Aufbruch, Themenheft Global Goals aus der Zeitschrift: Gemeinsam lernen – Zeitschrift für Schule, Pädagogik und Gesellschaft Heft:03/18)

 

Einen kritisch und hoffnungsvoll Blick in die Zukunft gibt uns der Visionär Erik Händeler. – Beitrag

 

Schauen wir alle weg? Was der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber im Interview dazu sagt.

 

Wenn die Mitarbeiter selber ihr Gehalt bestimmen: Bericht im Kurier

 

Von der Natur lernen, warum Kinder raus gehören und wie innovative Gedanken entstehen: Interview mit Erwin Thoma

 

Demokratie ist  als Lebensform: der Historiker Till von Rahden sieht die Demokratie nicht in der Krise. Beitrag 1 und Beitrag 2. Link zu Science/orf

 

Was ist die größte Gefahr für unseren Planeten? Nicht in der Zuwanderung, meint Richard David Precht. – VIDEO

 

Gute Erklärvideos vom Projekt WissensWerte geben in wenigen Minuten einen umfassenden Einblick in Themen der politischen Bildung, globalen Lernens und der Umweltbildung.  – zu den VIDEOS

 

Gespräch mit Prof. Harald Lesch bei Markus Lanz – VIDEO

 

Unsere Bücherempfehlungen  – Bücher

 

Bei der R 20 Konferenz in Wien, forderte Arnold Schwarzenegger mehr Selbstvertrauen beim Klimaschutz – VIDEO

 

Interview mit Margret Rasfeld, der Bildungsinnovatorin im deutschsprachigen Raum

 

Dieser Beitrag von Fred Luks wurde am 25. Mai 2018 im „Standard“ veröffentlicht – am selben Tag, an dem der CLUB OF ROME CARNUNTUM öffentlich präsentiert wurde. Der Beitrag könnte als Club-Vorwort verfasst worden sein…

 

Zukunft planen

Der Club of Rome Carnuntum befasst sich mit unserer  Zukunft. Wir lernen von den Besten – von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt ebenso wie von Unternehmern und Politikern. Denn bei allen Problemen, die die Zukunft bringt, interessieren uns in erster Linie die Möglichkeiten, die wir selbst beeinflussen können.    

Die Fragen, die den Club leiten, sind ganz einfach:

  • Wie wollen wir in 20 oder 30 Jahren leben?
  • Was brauchen wir in unserer Region, damit sie auch in Zukunft für uns und unsere Enkelkinder lebenswert ist?
  • Und: WELCHES LEBEN bezeichnen wir als LEBENSWERT?

Lebensraum & Baukultur

Die Region Römerland Carnuntum ist durch ein starkes Bevölkerungswachstum gekennzeichnet, es wird von einem Wachstum von mehr als 10% in den kommenden 15 Jahren ausgegangen. Diese Entwicklung wird in der Region in allen gesellschaftlichen Sphären spürbare Veränderungen mit sich bringen. In erster Linie wird sich dieses Wachstum auf die Ressource Boden auswirken: die Nachfrage nach Bauland wird weiter ansteigen und es ist davon auszugehen, dass es dadurch zu einer verstärkten Konkurrenz zwischen den unterschiedlichen Bodennutzungsarten kommen wird. Nutzungskonflikte sind vorprogrammiert.

Wir im Römerland Carnuntum wollen uns der Gestaltung unseres Lebensraumes widmen! Wir berücksichtigen dabei Tradition und Innovation um aus den Leistungen der Vergangenheit und der Gegenwart das baukulturelle Erbe von morgen zu schaffen. Denn wie wir unseren Lebensraum gestalten, ist identitätsstiftend für die Bevölkerung. Gelungene Baukultur steigert die Lebensqualität und wertet den Wirtschaftsstandort auf.